ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2009Nationale Impfkonferenz: Schmidt warnt vor Impfmüdigkeit

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Nationale Impfkonferenz: Schmidt warnt vor Impfmüdigkeit

Dtsch Arztebl 2009; 106(11): A-484

ddp

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LNSLNS Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD) hat vor Nachlässigkeiten beim Impfschutz in Deutschland gewarnt. „Wir müssen die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung stoppen, um einen bestmöglichen Schutz vor Infektionskrankheiten zu gewährleisten“, sagte die Ministerin anlässlich der ersten „Nationalen Impfkonferenz“ in Mainz.

Es dürfe nicht sein, dass in einem hoch entwickelten Land wie Deutschland, in dem alle Zugang zu notwendigen Impfungen haben, immer noch Kinder an Masern sterben.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es deutliche Defizite bei den Auffrischungsimpfungen und Immunisierungen. Um die Situation zu verbessern, seien mit der Gesundheitsreform im Jahr 2007 alle medizinisch gebotenen Schutzimpfungen zu Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gemacht worden.

Experten aus Medizin und Wissenschaft trafen sich nun erstmals zu einer Impfkonferenz, die künftig alle zwei Jahre stattfinden soll. Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für einen umfassenden Impfschutz in Deutschland. ddp
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