ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2009Diagnosecodierung: Neue Informationsplattform gestartet

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Diagnosecodierung: Neue Informationsplattform gestartet

Meißner, Marc

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LNSLNS Mit der Webseite „ZI-Observatorium“ hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) eine Internetplattform eingerichtet, auf der sich Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen über das Thema Diagnosecodierung austauschen können. Anlass sind Berichte über Ärzte, die von den Kassen bei ihrer Codierung beeinflusst oder unter Druck gesetzt worden sein sollen. Hintergrund: Mit der Einführung des morbiditätsorientierten Strukturausgleichs erhalten die Kassen für bestimmte, behandlungsaufwendigere Erkrankungen zusätzliches Geld aus dem Gesundheitsfonds.

„Wir wollen feststellen, ob es bundesweit Bemühungen von Krankenkassen gibt, die Diagnosecodierung von Vertragsärzten zu manipulieren“, beschreibt Dr. med. Andreas Köhler, ZI-Vorstandsvorsitzender, das Ziel der Plattform. So können Ärzte auf „ZI-Observatorium“ von ihren Erfahrungen, auf Wunsch auch anonym, berichten.

„Darüber hinaus wollen wir fachliche Fragen erkennen, bei denen Vertragsärzte Unterstützung benötigen“, so Köhler. Entsprechend sind Ärzte aufgerufen, die Plattform für alle Probleme und Fragen im Zusammenhang mit der Diagnosecodierung zu nutzen. Unter www.zi-berlin.de/zi-observatorium ist das Angebot mit Kontaktformularen zu erreichen. Alternativ können Fragen und Hinweise auch per E-Mail an zi-observatorium@zi-berlin.de geschickt werden. Mei
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