ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2009Diagnosecodierung: Neue Informationsplattform gestartet

AKTUELL

Diagnosecodierung: Neue Informationsplattform gestartet

Meißner, Marc

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Mit der Webseite „ZI-Observatorium“ hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) eine Internetplattform eingerichtet, auf der sich Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen über das Thema Diagnosecodierung austauschen können. Anlass sind Berichte über Ärzte, die von den Kassen bei ihrer Codierung beeinflusst oder unter Druck gesetzt worden sein sollen. Hintergrund: Mit der Einführung des morbiditätsorientierten Strukturausgleichs erhalten die Kassen für bestimmte, behandlungsaufwendigere Erkrankungen zusätzliches Geld aus dem Gesundheitsfonds.

„Wir wollen feststellen, ob es bundesweit Bemühungen von Krankenkassen gibt, die Diagnosecodierung von Vertragsärzten zu manipulieren“, beschreibt Dr. med. Andreas Köhler, ZI-Vorstandsvorsitzender, das Ziel der Plattform. So können Ärzte auf „ZI-Observatorium“ von ihren Erfahrungen, auf Wunsch auch anonym, berichten.

„Darüber hinaus wollen wir fachliche Fragen erkennen, bei denen Vertragsärzte Unterstützung benötigen“, so Köhler. Entsprechend sind Ärzte aufgerufen, die Plattform für alle Probleme und Fragen im Zusammenhang mit der Diagnosecodierung zu nutzen. Unter www.zi-berlin.de/zi-observatorium ist das Angebot mit Kontaktformularen zu erreichen. Alternativ können Fragen und Hinweise auch per E-Mail an zi-observatorium@zi-berlin.de geschickt werden. Mei
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema