ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2009Hans Hellmut Koch: Ein Mann der leisen Töne

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Hans Hellmut Koch: Ein Mann der leisen Töne

Korzilius, Heike

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Hans Hellmut Koch Foto: BLÄK
Hans Hellmut Koch Foto: BLÄK
Dr. med. Hans Hellmut Koch ist am 9. März 65 Jahre alt geworden. Der Internist mit Schwerpunkt Endokrinologie ist seit 1999 Präsident der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer und erst im Februar 2008 für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden.

Koch hat sich selbst einmal als Mann mit „Leidenschaft für Sachprobleme“ bezeichnet. Zugute kommt ihm diese Eigenschaft vor allem dann, wenn es um die ärztliche Weiter- und Fortbildung geht – zwei Themen, die ihm besonders am Herzen liegen und die in der Regel kontrovers diskutiert werden. Nicht zuletzt haben seine besonnene Art und sein didaktisches Geschick dazu geführt, dass der 106. Deutsche Ärztetag im Jahr 2003 eine grundlegende Novelle der (Muster-)Weiter­bildungs­ordnung verabschieden konnte. Als Vorsitzender der Weiterbildungsgremien der Bundes­ärzte­kammer hat er diese maßgeblich mit gestaltet. Inzwischen treibt er mit großem Engagement die erste bundesweite Evaluation der ärztlichen Weiterbildung voran, bei der sowohl Weiterbilder als auch Assistenzärzte befragt werden sollen. „Wir wollen Klarheit haben und die Qualität der Weiterbildung sichern“, sagt Koch zu den Beweggründen für ein solches Projekt. Auch auf Ebene der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer hat er sich einiges vorgenommen. Dort will er sich für ein möglichst großes Maß an Konsens zwischen Haus-, Fach- und Krankenhausärzten einsetzen. Koch ist offenbar auch ein großer Optimist. Heike Korzilius
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