ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2009Deutsche Rentenversicherung: Marburger Bund ändert die Streiktaktik

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Deutsche Rentenversicherung: Marburger Bund ändert die Streiktaktik

Flintrop, Jens

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Demo in Bochum: Rund 300 Ärzte zogen am 19. März zum Sitz der DRV Knappschaft- Bahn-See. Foto: dpa
Demo in Bochum: Rund 300 Ärzte zogen am 19. März zum Sitz der DRV Knappschaft- Bahn-See. Foto: dpa
Mit einer Änderung der Streiktaktik will der Marburger Bund den Druck auf die Deutsche Rentenversicherung (DRV) erhöhen. Mit kurzfristig angekündigten Streikaktionen soll der Arbeitskampf für die Arbeitgeber unkalkulierbarer und somit schmerzvoller werden. Bisher habe die Deutsche Rentenversicherung versucht, den Streik durch die Verlagerung von Personal aus nicht bestreikten Kliniken zu kompensieren, erläutert Dr. med. Andreas Botzlar, Zweiter Vorsitzender der Ärztegewerkschaft. Auch gebe es das Bestreben, niedergelassene Ärzte als Streikbrecher in den Rehabilitationszentren einzusetzen. In einem Schreiben fordert der Marburger Bund deshalb niedergelassene Ärzteverbände auf, den ambulant tätigen Kollegen von einem derartigen „unsolidarischen“ Einsatz abzuraten.

Mit den Ärztestreiks will der Marburger Bund die Deutsche Rentenversicherung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen. Diese ist einer der wenigen verbliebenen Klinikarbeitgeber, der sich bislang weigert, mit dem Marburger Bund einen arztspezifischen Tarifvertrag zu verhandeln und abzuschließen. JF
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