ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2009Honorarreform: Zuschläge vereinbart

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Honorarreform: Zuschläge vereinbart

Korzilius, Heike

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LNSLNS Der Zuwachs bei den Honoraren der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte fällt in diesem Jahr vermutlich höher aus als gedacht. Nach Berechnungen des unabhängigen Instituts des Bewertungsausschusses stehen den Ärzten im Vergleich zu 2007 rund 3,5 Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Diese Summe sei immer noch eine Simulationsberechnung und müsse erst noch verdient werden, warnte allerdings Dr. med. Andreas Köhler. „Es bleibt auch dabei, dass leider nicht jeder Arzt und jede Region in gleichem Maße von der Honorarreform profitieren wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nach einer Sitzung des Erweiterten Bewertungsausschusses am 17. März in Berlin. Entscheidend sei, welches Plus der einzelne Arzt in diesem Jahr im Vergleich zu 2008 erzielen werde.

Köhler kündigte an, dass die Systematik der Regelleistungsvolumina noch einmal grundlegend geändert werden solle: „Dieses Thema werden wir Ende März mit den Krankenkassen verhandeln.“ Dass der Erweiterte Bewertungsausschuss regionale Zuschläge für belegärztliche Leistungen und Teile des ambulanten Operierens vereinbaren konnte, sei ein erster Schritt. Der Beschluss verpflichtet die Vertragspartner in den Regionen, die Punktwerte für diese Leistungen durch leistungsbezogene Zuschläge zum Orientierungswert auf das Vergütungsniveau vor dem Start der Honorarreform anzuheben. HK
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