ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2009Telematik: Ärzte müssen Terminals selbst bestellen

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Telematik: Ärzte müssen Terminals selbst bestellen

EB

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LNSLNS Der kürzlich gestartete Basisrollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Region Nordrhein hat bei einigen Ärzten zu Verunsicherung im Hinblick auf die Beschaffung der neuen Kartenterminals geführt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) weist daher darauf hin, dass die Auslieferung der neuen Kartenterminals nicht automatisch erfolgt. Die Ärzte müssen die Geräte selbst bestellen, und zwar nicht bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV), sondern bei privatwirtschaftlichen Anbietern. Die KV ist weder für die Annahme der Bestellungen noch für die Auslieferung der Kartenterminals zuständig. Sie kommt lediglich bei der Refinanzierung der Terminals ins Spiel, und das auch nur für einen bestimmten Zeitraum. Denn bestellt der Arzt seine Geräte nicht bis zum Ende der durch den GKV-Spitzenverband und die KBV festgesetzten Frist, erhält er auch kein Geld zurück. In Nordrhein bekommen Ärzte, die ihre Terminals bis zum 30. Juni 2009 bestellen, ihre Kosten innerhalb eines gewissen Rahmens erstattet.

Unsicherheit gibt es auch im Hinblick auf die eGK selbst. So sind einige Versicherte der Meinung, dass ihre elektronische Karte, die sie schon erhalten haben, die bisherige Versichertenkarte ab sofort ersetzt. Doch das ist falsch. Die bisherigen eGK sind nur Testkarten. Ärzte, die nicht an den Tests teilnehmen, müssen sie erst nach dem Rollout der Kartenterminals in ihrer Region akzeptieren. EB
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