ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2009Pflegestufen: Eine Frage der Finanzierung
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. . . Mir drängt sich bei der Neueinstufung eine Frage auf. Sollen bei der Einstufung eines Pflegebedürftigen in z. B. die Gruppe der geringen Beeinträchtigung die Angehörigen völlig von der Pflicht und Verantwortung entbunden und alles auf professionelle Einrichtungen übertragen werden? Für diesen Fall sage ich eine baldige Unfinanzierbarkeit voraus. Die zweite Möglichkeit einer Finanzierung über eine Erhöhung des Beitragssatzes für die PV und damit Erhöhung der Lohnnebenkosten der AG und der Beiträge der AN dürfte ja wohl ausscheiden. Ein reines Zusammenrechnen der Punktwerte ohne Gewichtung erscheint mir problematisch. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied z. B. zwischen Mobilität und Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen. Das sind zumindest meine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit älteren Patienten.
Dr. med. Stefanie Held, Oberonstraße 2, 01259 Dresden
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