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Dtsch Arztebl 2009; 106(14): A-672 / C-556

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LNSLNS Johanniskrautpräparate verschreibungspflichtig – Zum 1. April 2009 werden Johanniskrautpräparate in der Indikation mittelschwere Depression gemäß § 48 Arzneimittelgesetz der Verschreibungspflicht unterstellt. Von diesem geänderten Rechtsstatus ist auch das Antipressivum Laif 900 betroffen. Die Gründe für die Verschreibungspflicht sind indikationsbezogene Erwägungen. Der Auffassung folgend, dass mittelgradige depressive Episoden sowohl einer präzisen Diagnosestellung als auch der klaren Therapieentscheidung und deren fortlaufender Überwachung bedürfen, will der Gesetzgeber eine ärztliche Betreuung der Patienten von Anbeginn der Erkrankung sicherstellen.

Verschreibungspflicht für Paracetamol ab zehn Gramm – Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol werden ab dem 1. April verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als zehn Gramm des Wirkstoffs enthalten sind; nicht davon betroffen sind Zäpfchen. Die Verschreibungspflicht für das Arzneimittel wurde eingeführt, weil Paracetamol Leberschäden verursachen kann.

Thrombozytenaggregationshemmer Prasugrel zugelassen – Zur Behandlung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen müssen, steht mit Efient® (Prasugrel) ein neuer oraler Thrombozytenaggregationshemmer zur Verfügung. Wie Daiichi-Sankyo Deutschland GmbH und Lilly Deutschland GmbH bekannt gegeben haben, blockiert Prasugrel den Adenosin-Diphosphat-Rezeptor P2Y12 auf der Thrombozytenoberfläche und verhindert damit deren Aggregation. EB
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