Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS AMDP-Forschungspreis 1996 - gestiftet von der Firma Pfizer GmbH, Karlsruhe, Dotation: 10 000 DM, zu gleichen Teilen an die Professoren Dr. Urs Baumann, Salzburg, und Detlef von Zersen, München. Die beiden Wissenschaftler wurden geehrt in Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung, Verbreitung und Standardisierung des AMDP-Dokumentationssystems, das die Arbeitsgruppen Psychophysiologie, Gerontopsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Prämorbide Persönlichkeit/Persönlichkeitsstörungen, Experimentelle Psychopathologie, Internationale Beziehungen und AMDP-Dokumentationssystem beinhaltet. Mit dem Preis werde das Lebenswerk von Detlef von Zersen gewürdigt, der 1960 die Konstitutionspsychiatrie einer strengen Untersuchung unterzogen hat, heißt es in der Laudatio.

Leibniz-Preis - verliehen im Rahmen des Leibniz-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Dotation: 1,5 Millionen DM (die Fördermittel sind auf fünf Jahre verteilt), an Prof. Dr. rer. nat. Elisabeth Knust (45), seit April 1996 Inhaberin eines Lehrstuhls für das Fach Entwicklungsgenetik an der Universität Düsseldorf. Die Auszeichnung ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis im Wissenschaftsbereich; insgesamt gingen 180 Vorschläge ein. Elisabeth Knust, die Biologie mit dem Hauptfach Genetik in Düsseldorf studierte und dort promoviert wurde, habilitierte sich im Fach Entwicklungsbiologie. 1990 wurde sie auf eine C-3Professur für Entwicklungsbiologie an der Universität zu Köln berufen; von dort wechselte sie nach Düsseldorf. Frau Professor Knust habe bedeutende Beiträge zur Aufklärung von molekularen Mechanismen der Zell-ZellInteraktion geleistet, heißt es in der Laudatio. In diesem Zusammenhang habe sie mehrere Gene mit wichtigen Funktionen isoliert.


Forschungspreis Adipositas 1996 - verliehen von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V., Oberroth, gestiftet von der Firma Wander, Celle, an Priv.-Doz. Dr. Ingrid Schmidt, Max-Planck-Institut, Bad Nauheim ("Untersuchungen zum Energiestoffwechsel im Säuglingsalter von normalen und genetisch fettsüchtigen Ratten"). Der Preis, Dotation: 10 000 DM, wird von der Fachgesellschaft in Anerkennung besonderer klinischer und wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der Adipositasforschung verliehen.


G. E. Konjetzny-Preis 1996 - verliehen von der Hamburger Krebsgesellschaft e.V. an zwei Forschergruppen aus der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Dr. med. Lisa Wiesmüller, Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie der Universität Hamburg, erhielt den Preis in Anerkennung ihrer Arbeit aus der Grundlagenforschung über die Analyse der Rolle des Proteins p 53 bei der Stabilität des Genoms und damit dem Schutz vor Tumorentstehung. Der andere Teil des Preises ging an Dr. med. Stefan Hosch aus der Arbeitsgruppe von Prof. Izbicki, tätig an der Abteilung für Allgemeinchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Hamburg. Dr. Hosch untersuchte insbesondere die prognostische Bedeutung und therapeutische Konsequenz von einzelnen Tumorzellen in Lymphknoten bei Patienten mit Speiseröhrenkrebs.


Prix Santé et Entreprise 1996 - verliehen vom Club Européen de la Santé, überreicht am 20. Dezember 1996 in Paris, an den Berufsgenossenschaftlichen Arbeitsmedizinischen und Sicherheitstechnischen Dienst e.V. (BAD), Bonn, in Anerkennung des Forschungsprojektes zum Thema "Lärmbelastung des Straßenunterhaltungspersonals". Mit der Durchführung des Forschungsprojektes waren die Arbeitsmediziner des Berufsgenossenschaftlichen Arbeits-medizinischen und Sicherheitstechnischen Dienstes befaßt, und zwar Klaus Kammerer, Dr. med. Hans Peter Wehrle, Dr. med. Peter Zubrot und Dr. med. Stephan Schubert. Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr in Auftrag gegeben.


Forschungspreis Herzinfarkt - verliehen vom Land Thüringen zusammen mit medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Hamburg, an Prof. Dr. med. Hans-Dieter Pohl, Leiter der gentechnischen Anlage des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoff-Forschung in Jena, in Anerkennung seiner Entwicklung eines biotechnologischen Verfahrens zur Herstellung einer rekombinanten Staphylokinase mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen.


Georg-Schmorl-Preis - an Dr. Hans-Joachim Wilke, Mitarbeiter der Abteilung Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik (Leitung: Prof. Dr. Lutz Claes) an der Universität Ulm, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten über Grundlagenuntersuchungen zum Verständnis der Wirbelsäulenbiomechanik und der Testung von Implantaten an Hand von Wirbelsäulenmodellen unter realistischen Bedingungen.
Stipendium "Gesunde Haut" 1996 - verliehen und gestiftet vom "Centre de Recherche et Investigations Epidermiques et Sensorielles", Dotation: 75 000 DM, in Form eines Stipendiums an Dr. med. Akira Takashima, University of Texas Southwestern Medical Center. Mit dem Preisgeld soll eine Forschungsarbeit über die molekularen Grundlagen der Transkription eines erst kürzlich von ihm entdeckten Proteins in Langerhanszellen finanziert werden.


Karl-Oberdisse-Preis - verliehen von der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie e.V., Dotation: 10 000 DM, gestiftet von der Firma Hoechst Pharma Deutschland AG. Der Preis wurde in diesem Jahr geteilt und an zwei Arbeitsgruppen verliehen. Dr. med. Klaus-Martin Schulte von der Chirurgischen Universitätsklinik Düsseldorf erhielt den Preis in Anerkennung seiner Arbeit "The Regulation of the HGF-Receptor c-met in the Thyroid Gland". Dr. med. Michael Ristow, II. Medizinische Universitätsklinik Köln, und Dr. med. Matthias Vorgerd, Neurologische Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum, wurden für ihre Arbeit "Insulin Resistance and Impaired Insulin Secretion due to Phosphofructo-1-Kinase-Deficiency in Humans" ausgezeichnet.


Prof. Dr. Heinz-Spitzbart-Preis - verliehen von der Europäischen gynäkologisch- urologischen Gesellschaft für Infektionen e.V., gestiftet von der Firma CytoChemia, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. Gundula Hebisch, Gynäkologin am Universitätsspital Zürich ("Normwerte von Zytokinen, Leukozyten, CRP und anderen Infektparametern in Fruchtwasser und Serum im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel"), und an Dr. med. Stefan Dieterle, Ruhr-Universität Bochum ("Presence of Chlamydia Trachomatis Momp Antigen in Chronic Salpingitis Isthmica Nodosa with Tubal Occlusion").


Förderpreis ZNS - verliehen vom Kuratorium ZNS für Unfallverletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems e.V. und der Hannelore-Kohl-Stiftung, Dotation: 25 000 DM, an Dr. Renate Drechsler (39), Klinik Bethesda, Tschugg/ Schweiz, in Anerkennung ihrer Arbeit mit dem Titel "Sprachstörungen nach Schädelhirntrauma - Diskursanalytische Untersuchungen aus textlinguistischer und neuropsychologischer Sicht". EB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote