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LNSLNS Förderpreis der Deutschen Odd Fellows – verliehen an Dr. med. Alice Yu, Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit dem Preis wurde zum zweiten Mal eine herausragende Forschungsarbeit aus dem Bereich Augenheilkunde gewürdigt. Yus wissenschaftliche Arbeiten unterstützen die Theorie, dass oxidativer Stress glaukomtypische Veränderungen induzieren kann. Dotation: 5 000 Euro.

Tobias DickFoto: privat
Tobias Dick
Foto: privat
Chica-und-Heinz-Schaller-Preis – verliehen an den Biochemiker Dr. Tobias Dick, Leiter der Nachwuchsgruppe Redoxregulation am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Er wird für die wissenschaftliche Arbeit zur Aufklärung von Oxidations- und Reduktionsprozessen in Zellen ausgezeichnet. Krankheiten wie Krebs, Parkinson, Alzheimer, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alterungsprozesse hängen mit oxidativem Stress zusammen. Dotation: 100 000 Euro.

Adolf-Fick-Preis – verliehen von der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft in Würzburg, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Peter Jonas, Direktor des Physiologischen Instituts an der Universität Freiburg. In seinen hochkarätigen Arbeiten untersucht Jonas, wie Nervenzellen innerhalb von Gehirnnetzwerken miteinander kommunizieren. Hauptsächlich beschäftigt er sich mit dem Hippocampus.

Hanse-Preis für Intensivmedizin – verliehen von den Veranstaltern des 19. Symposiums Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen sowie der Fresenius SE, Dotation: 5 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Priv.-Doz. Dr. med. Heidrun Fink von der Klinik für Anästhesiologie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Sie erhielt den Preis für ihre Arbeit „Systemic inflammatory response syndrome increases immobility-induced neuromuscular weakness“. Fink hat ein Tiermodell zur Ursachenforschung von Muskelbeschwerden entwickelt, die nach längerer intensivmedizinischer Behandlung gehäuft auftreten (Critical-Illness-Myopathie). Die Ärztin konnte nachweisen, dass die verminderte Muskelkraft mit einer generalisierten Entzündungsreaktion und der Hochregulation von Acetylcholin­Rezeptoren verbunden ist. EB
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