ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2009Kinder- und Jugendpsychiatrie: Vereinbarung wird in Bayern fortgesetzt

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Kinder- und Jugendpsychiatrie: Vereinbarung wird in Bayern fortgesetzt

Gieseke, Sunna

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Die Sozial­psychiatrie­vereinbarung (SPV) wird in Bayern über das erste Quartal 2009 hinaus fortgesetzt. Dies hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen vereinbart. Die SPV ermöglicht es niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatern sowie Kinderärzten, Nervenärzten und Psychiatern mit entsprechenden Zusatzqualifikationen, in ihrer Praxis auch Psychologen, Sozialpädagogen oder Heilpädagogen zu beschäftigen. So können seelisch kranke Kinder und Jugendliche umfassend betreut werden.
„Mit der Fortsetzung der Sozial­psychiatrie­vereinbarung ist es uns gelungen, einen wichtigen Honorarbaustein vieler Kinder- und Jugendpsychiater zu sichern und so einen Beitrag zu deren wirtschaftlicher Sicherheit und Verlässlichkeit zu leisten“, sagte Rudi Bittner, zweiter stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Bereichsvorstand Psychotherapeuten der KVB. Die Behandlung seelisch erkrankter Kinder sei aufwendig. Daher müssten die Leistungen angemessen honoriert werden. Dies sei umso wichtiger, da schon jetzt viele Patienten lange Wartezeiten und weite Anfahrtswege in Kauf nehmen müssten.

„Die Fortsetzung der Sozialpsychiatrievereinbarung ist ein wichtiges Signal an die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern“, betonte Dr. med. Axel Munte, Vorstandsvorsitzender der KVB. Damit zeige sich, dass die Selbstverwaltung trotz der strikten Vorgaben der neuen Honorarordnung handlungsfähig sei.

Die bisherigen Verträge zur sozialpsychiatrischen Versorgung waren von den Krankenkassen aufgrund des Gesundheitsfonds vorsorglich gekündigt worden. sun
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