ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2009Brandenburg: Gros der Ärzte profitiert von der Honorarreform

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Brandenburg: Gros der Ärzte profitiert von der Honorarreform

Rieser, Sabine

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LNSLNS Das Bundesland Brandenburg muss sich im Rahmen der Honorarreform der niedergelassenen Ärzte zwar mit der zweitniedrigsten Steigerungsrate bundesweit begnügen. Trotzdem werden nach Berechnungen der dortigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bis zu 90 Prozent der Ärzte mehr Geld erwirtschaften können. „Es wird viele Gewinner geben“, zeigt sich der Stellvertretende Vorsitzende der KV, Dr. med. Peter Noack, überzeugt. Größere Verluste will die KV abpuffern.

Demnach werden ersten Berechnungen zufolge rund 65 Prozent der Hausärzte in Brandenburg zwischen fünf und 30 Prozent mehr Honorar erhalten, 22 Prozent zwischen plus und minus fünf Prozent. Zwölf Prozent müssen von Verlusten von mehr als fünf Prozent ausgehen. Bei den Fachärzten dürfen 62 Prozent mit Steigerungen zwischen fünf und 30 Prozent rechnen, 28 Prozent mit Honorarveränderungen zwischen plus und minus fünf Prozent. Elf Prozent der Fachärzte werden dagegen Verluste von mehr als fünf Prozent verkraften müssen.

Als eine Problemgruppe gelten nach Angaben von Noack die Dermatologen. In dieser Facharztgruppe werden vermutlich nur 20 Prozent zwischen fünf und 30 Prozent mehr Honorar erhalten, aber 35 Prozent mehr als fünf Prozent verlieren. Das Problem: Hautärzte können im Rahmen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs nicht allzu viele Leistungen abrechnen, weshalb ihr Fallwert in Brandenburg auch nur bei 17 Euro liegt. Gewisse Probleme sieht Noack zudem bei den Hals-Nasen-Ohren-Ärzten. Die brandenburgischen Nervenärzte und Neurologen hingegen werden zu 83 Prozent mit Steigerungen zwischen fünf und 30 Prozent rechnen können. Rie
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