ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2009Pflegegipfel: Pflegeberuf soll attraktiver werden

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Pflegegipfel: Pflegeberuf soll attraktiver werden

Dtsch Arztebl 2009; 106(16): A-740 / B-630 / C-614

afp

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LNSLNS Die Attraktivität der Pflegeberufe soll verbessert werden. Vertreter von Gewerkschaften, Krankenkassen, Krankenhäusern, Ärzten und Pflegeverbänden verständigten sich auf dem zweiten Pflegegipfel in Berlin auf ein Maßnahmenbündel. So soll die Zufriedenheit der Pflegekräfte mit ihrem Beruf erhöht werden, indem zum Beispiel die familiäre Situation bei der Dienstplanung berücksichtigt wird. Zudem soll der Zugang zur Weiterbildung durch Freistellungen und Finanzierungsmöglichkeiten verbessert werden. Um ältere und erfahrene Pflegekräfte im Beruf zu halten, soll es außerdem geeignete altersgerechte Arbeitsplätze geben.

„Nur wenn wir es schaffen, die Attraktivität des Pflegeberufs zu sichern, wird es auch künftig den dringend nötigen Pflegekräftenachwuchs geben“, erklärte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD) zum Abschluss des Treffens. Sie verwies auf das in Kraft getretene Förderprogramm, mit dem in den nächsten drei Jahren bis zu 17.000 zusätzliche Pflegestellen in den Krankenhäusern geschaffen werden sollen. Nun gelte es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Qualität der Pflege zu erhöhen, betonte Schmidt.

Die Teilnehmer des Pflegegipfels empfahlen dem Gemeinsamen Bundes­aus­schuss von Ärzten und Kassen darüber hinaus, pflegebezogene Qualitätsindikatoren zu entwickeln und diese in die Qualitätssicherung einzubeziehen. afp
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