ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2009Broschüre: Vergiftungsunfälle

MEDIEN

Broschüre: Vergiftungsunfälle

Dtsch Arztebl 2009; 106(16): A-766 / B-651 / C-635

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Ob im Haushalt oder am Arbeitsplatz – täglich haben Verbraucher Kontakt mit Chemikalien. Sind sie über die Risiken der Stoffe und der Anwendung nicht ausreichend informiert, kann es zu Unfällen kommen. Schwerwiegende Vergiftungen sind dabei selten. Doch auch geringe Risiken müssen rechtzeitig erkannt werden, damit Vergiftungssymptome schnell und nachhaltig behandelt werden können. Deshalb sind behandelnde Ärzte in Deutschland verpflichtet, jeden ernsthaften Verdacht auf eine solche Vergiftung dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mitzuteilen. Das Institut hat jetzt die ausgewerteten Daten für 2007 vorgelegt: 4 093 Vergiftungsfälle sind dem BfR im Berichtsjahr gemeldet worden. Darunter Fälle von Arbeitern, die nach dem Öffnen begaster Transportcontainer unter Beschwerden der Atemwege litten, schwere Hautentzündungen nach der Anwendung eines Tattoo-Entfernungsmittels und andere allergische Reaktionen. Aber auch falsch angewandte Imprägniersprays sind immer wieder Ursache für schwere gesundheitliche Schäden. Einen Überblick über alle Fälle und Vergleichszahlen aus den Vorjahren gibt die Broschüre „Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen 2007“. Sie enthält eine Übersicht über sämtliche gemeldeten Vergiftungen des Jahres 2007, ein Meldeformular für Ärzte sowie ein Adressenregister der Giftinformationszentren.

Die Broschüre ist kostenfrei in deutscher und englischer Sprache erhältlich und kann per E-Mail unter pressestelle@bfr.bund.de beim BfR angefordert werden. Auch ein Herunterladen von der Internetseite des Instituts unter www.bfr.bund.de ist möglich (Menüpunkt „Publikationen/Broschüren und Faltblätter“). EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema