ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2009Theo Riegel: Für eine hochwertige medizinische Versorgung

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Theo Riegel: Für eine hochwertige medizinische Versorgung

Jonitz, Günther

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Theo Riegel Foto: G-BA
Theo Riegel
Foto: G-BA
Er gehört zu den Pionieren im Gesundheitswesen, die in den 90er-Jahren erkannt haben, dass Kooperation und Transparenz die Erfolgsfaktoren für eine hohe Versorgungsqualität sind. Aus dem Wissen heraus, dass Konfrontation nicht der richtige Weg ist, begaben sich damals Theo Riegel (57) und weitere Mitstreiter vom Verband der Angestellten-Krankenkassen und dem Verband der Arbeiter-Ersatzkassen (VdAK/AEV, heute vdek) auf die Suche nach Gleichgesinnten. Ihr Ziel: ein Verfahren zur Qualitätssicherung und -beurteilung zu entwickeln, das den Erfordernissen des Krankenhausbetriebs und besonders den Bedürfnissen der Patienten gerecht wird. Verbündete fanden sie vor allem in der Bundes­ärzte­kammer. „Zuerst haben wir uns gestritten wie die Kesselflicker, hinterher war es ein Herz und eine Seele. Nur über diese Achse gelang es, später auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die anderen heutigen Gesellschafter mit ins Boot zu holen“, beschreibt Riegel die turbulenten Anfangszeiten der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus“ (KTQ). Dass die KTQ als freiwilliges Zertifizierungsverfahren für Krankenhäuser heute ein Erfolgsmodell ist, ist auch auf den fachlichen Input und das Engagement von Riegel zurückzuführen. Er war Mitglied in den Vorständen der Gesellschafterversammlung und des Gesellschafterausschusses.

Neben seiner Tätigkeit beim VdAK/AEV, zuletzt seit 1996 als Abteilungsleiter für den Krankenhausbereich, nahm er zahlreiche Sonderpositionen wahr: Hierbei sei besonders der Vorsitz der BQS-Gesellschafterversammlung zu erwähnen. Für seine Verdienste wurde Riegel nun mit dem Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft ausgezeichnet. Dr. med. Günther Jonitz
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