ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2009Leena Bruckner-Tudermann: Gegen seltene Erkrankungen

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Leena Bruckner-Tudermann: Gegen seltene Erkrankungen

Hibbeler, Birgit

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Leena Bruckner-Tudermann Foto: privat
Leena Bruckner-Tudermann
Foto: privat
Prof. Dr. med. Leena Bruckner-Tudermann (56) ist mit dem Eva-Luise-Köhler-Forschungspreis für Seltene Erkrankungen ausgezeichnet worden. Die Direktorin der Universitäts-Hautklinik in Freiburg wurde damit für ihren Einsatz in der Erforschung der dystrophen Epidermolysis bullosa geehrt.

Bei der dystrophen Epidermolysis bullosa handelt es sich um eine genetisch bedingte Hauterkrankung, die zur Bildung von Blasen, Wunden und Narben führt. Die Krankheit beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen, kann zu Behinderungen und sogar zum frühzeitigen Tod führen. Bruckner-Tudermann initiierte das Projekt „Molekulare Krankheitsmechanismen und präklinische Testung von biologischen Therapien für dystrophe Epidermolysis bullosa“. Die Dermatologin ist Direktorin der School of Life Sciences – LIFENET am Freiburg Institute for Advanced Studies. Die gebürtige Finnin arbeitet seit 2002 in Freiburg und war zuvor an der Universität Münster, in der Schweiz und den USA tätig.

Der mit 50 000 Euro dotierte Preis wird von der Eva-Luise-und-Horst-Köhler-Stiftung in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) verliehen. Er würdigt beispielhafte Forschungsarbeiten auf dem Gebiet seltener Erkrankungen. Die Auszeichnung überreichte Eva Luise Köhler, Schirmherrin der ACHSE, im Beisein ihres Ehemannes, dem Bundespräsidenten Horst Köhler, in Berlin. Birgit Hibbeler
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