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Konrad ReinhartFoto: Schröder/UKJ
Konrad Reinhart
Foto: Schröder/UKJ
Thüringer-Forschungspreis – verliehen im Bereich „Angewandte Forschung“ an den Sepsisspezialisten Prof. Dr. med. Konrad Reinhart, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena. Der mit 17 500 Euro dotierte Preis wurde von Thüringens Kultusminister Bernward Müller überreicht. Reinhart wird für seine Erfolge in der Sepsisforschung ausgezeichnet, die zu entscheidenden Verbesserungen in der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung geführt haben.

Er koordiniert unter anderem seit 2002 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kompetenznetz Sepsis.

Alexander-Schmidt-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. Bernd Engelmann, Institut für Klinische Chemie, Ludwig-Maximilians-Universität, München. Die ausgezeichnete Arbeit zeigt, dass der Tissue Factor (TF) unerwarteterweise durch die Protein-Disulfid-Isomerase (PDI) aktiviert wird, einer Oxidoreduktase des endoplasmatischen Retikulums. PDI kann damit den ersten Schritt der gesamten Blutgerinnung vermitteln, die Aktivierung von TF nach einer Gefäßverletzung.

Lucie-Bolte-Preis – verliehen von der German Association for the Study of the Liver, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Lucie-Bolte-Stiftung, an Prof. Dr. med. Axel M. Gressner, Direktor des Institutes für Klinische Chemie und Pathobiochemie sowie Zentrallabor, Universitätsklinikum Aachen. Er erhielt die Auszeichnung für seine wissenschaftlichen Verdienste bei der Erforschung von Leberkrankheiten. EB
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