ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2009Metastasen ohne Primärtumor – Fortschritte in Diagnostik und Therapie des CUP-Syndroms: Schlusswort
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LNSLNS Alle Kommmentatoren gehen auf die Therapie der prognostisch günstigen Subgruppe zervikaler plattenepithelial differenzierter Lymphknotenmetastasen ohne Primärtumor ein.

Ohne Zweifel verdienen die zwar relativ seltenen, jedoch meist prognostisch günstigeren und spezifischen Therapien zuzuführenden Subgruppen des CUP-Syndroms eine gesonderte Betrachtung und ausführliche Darstellung. Wie jedoch bereits im Artikel vermerkt, hätte eine detaillierte Darstellung der therapeutischen Vorgehensweise bei den zahlreichen, tabellarisch aufgeführten Subgruppen des CUP-Syndroms den Rahmen und auch die redaktionellen Umfangsvorgaben unserer Übersichtsarbeit bei Weitem gesprengt. Aus diesem Grund haben wir uns im Wesentlichen auf die ausführliche Darstellung der einheitlichen Vorgehensweise bei den mit circa 80 % aller Fälle bei weitem häufigsten disseminierten, undifferenzierten und Adeno-CUP-Syndromen beschränkt. Darüber hinaus haben wir Hinweise zur besonderen Bedeutung der Identifikation von Patienten, die bestimmten Subgruppen zugeordnet werden können, eine tabellarische Auflistung der Subgruppen einschließlich empfohlener Zusatzdiagnostik und therapeutischer Strategie sowie einen Verweis auf diagnostische und therapeutische Leitlinien von DGHO, ESMO und NCCN angefügt.

Wir stimmen mit den Kommentatoren darin überein, dass insbesondere Patienten mit CUP-Syndrom von einer interdisziplinären Zusammenarbeit nahezu aller medizinischer Fachdisziplinen in Form von regelmäßigen interdisziplinär zusammengesetzten Tumorkonferenzen in besonderem Maße profitieren.
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0294


Prof. Dr. med. Alwin Krämer
Klin. Kooperationseinheit für Molekulare
Hämatologie und Onkologie des
Dt. Krebsforschungszentrums u. der
Medizinischen Klinik u. Poliklinik V
Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 581, 69120 Heidelberg
E-Mail: a.kraemer@dkfz-heidelberg.de

Interessenkonflikt
Die Autoren aller Diskussionsbeiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

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