ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2009Krebsprävention: Bewertung von Vorsorgeverfahren

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Krebsprävention: Bewertung von Vorsorgeverfahren

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Für mehr Transparenz in der Krebsprävention macht sich das Portal der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (NRW) unter www.krebs-check.com stark. „Viele Menschen sind unsicher, welche Maßnahmen der Vorsorge und Früherkennung zur Verfügung stehen und inwiefern sie dem Einzelnen nutzen. Daran möchten wir etwas ändern“, erklärt Prof. Dr. Hans Georg Bender, Vorsitzender der Krebsgesellschaft NRW. Unter den Begriffen „Vorsorge“ und „Früherkennung“ finden sich für sieben Krebsarten Fakten zur Krankheitsentstehung, Tipps für den persönlichen Lebensstil sowie Wissenswertes zu allen derzeit angebotenen Vorsorge- und Früherkennungsverfahren. Dabei informiert die Krebsgesellschaft NRW über den genauen Ablauf der Untersuchungen, nimmt Nutzen und Risiken unter die Lupe und spricht Empfehlungen aus. Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, wie die Darmspiegelung oder die HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, werden ebenso beurteilt wie die „individuellen Gesundheitsleitungen“ (IGeL). Hierunter fallen unter anderem die Bestimmung des PSA-Wertes zur Früherkennung von Prostatakrebs oder die Sputumzytologie zur Früherkennung von Lungenkrebs. Ergänzend zu den Beschreibungen einzelner Verfahren können Interessierte nach manueller Eingabe von Alter und Geschlecht einen „persönlichen Vorsorgeplan“ abrufen, der maßgeschneidert alle derzeit als Kassenleistung angebotenen Untersuchungen für die jeweilige Person aufzeigt.

Von anderen Angeboten unterscheidet sich das Portal durch eine kompakte Übersicht, die nicht nur beschreibt, sondern auch zu den verschiedenen Präventionsmaßnahmen Stellung bezieht. Als Entscheidungshilfe ergänzt das Präventionsportal die seit Januar 2008 geltende Beratungspflicht zur Krebsvorsorge. EB
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