ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 2/2009Praktikable IT-Lösung für Hausarztverträge gefordert

SUPPLEMENT: PRAXiS

Praktikable IT-Lösung für Hausarztverträge gefordert

Dtsch Arztebl 2009; 106(18): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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Für das Vertragsmanagement und die Abrechnung sind funktionierende IT-Lösungen erforderlich. Foto: Superbild
Für das Vertragsmanagement und die Abrechnung sind funktionierende IT-Lösungen erforderlich. Foto: Superbild
Der Verband Deutscher Arztinformationssystemhersteller und Provider e.V. (VDAP) und die „Mittelstands-Initiative Praxis-EDV“ setzen sich dafür ein, Vertragssoftware für Verträge der hausarztzentrierten Versorgung künftig direkt in die Praxisverwaltungsprogramme zu integrieren. In einem gemeinsamen Brief an die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG) haben die Praxissoftwareanbieter auf die Situation der IT-Lösung für den Hausarztvertrag der AOK Baden-Württembergs hingewiesen. Diese sei bis heute nicht praxistauglich und erfordere von den Ärzten zusätzliche Investitionen für Hardware.

Die H ÄVG verlangt in Baden-Württemberg den Einsatz einer Fremdsoftware, des „gekapselten Kerns“, in allen als Vertragssoftware zugelassenen Arztinformationssystemen. Dieser wird von einem Tochterunternehmen der HÄVG angeboten. Die IT-Anbieter kritisieren den verpflichtenden Einsatz einer solchen Softwarekomponente, da deren Funktionen preiswerter, schneller und ohne Probleme in die bestehenden Arztinformationssysteme implementierbar seien.

Für die anstehende IT-Umsetzung des Vertrages der AOK Bayerns verfügen die im VDAP und in der Mittelstandsinitiative organisierten Unternehmen nach eigener Aussage über zukunftssichere Konzepte. KBr
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