ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPRAXiS 2/2009DNA-Proben sicher transportieren

Supplement: PRAXiS

DNA-Proben sicher transportieren

Dtsch Arztebl 2009; 106(18): [29]

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Forensische Proben stellen hohe Anforderungen an das Management und den Transport. Foto: dpa
Forensische Proben stellen hohe Anforderungen an das Management und den Transport. Foto: dpa
Einen sicheren Transportbehälter für forensische Proben hat ein Kriminalbeamter entwickelt (www.patent-net.de/go/37). Vaterschafts- oder DNA-Tests, kriminaltechnische Spurensicherung, immer mehr Anwendungsgebiete benötigen einen sicheren Transport. Eine Form des Behälters mit Siegelkappe ist zum Beispiel für Speichelproben bei DNA-Untersuchungen gedacht. Hierbei befindet sich im Verschluss ein feuchtigkeitsentziehendes Granulat zur Vermeidung von Schimmelbildung, das sich bei entsprechender Sättigung verfärbt. Am Stopfen ist ein zweiteiliger, beweglicher Tupfer für die Aufnahme von Untersuchungsmaterial (wie Speichel oder Blut). Bei einer Entnahme von Material wird der Verschlussstopfen mit der Siegelkappe und dem Tupfer aus dem Behälter gezogen und ist einsatzbereit. Ohne diese Einheit zu wechseln, wird es wieder zurück in den Behälter gesteckt und durch einen gleichzeitigen Druck auf die Siegelkappe versiegelt und verschlossen. Zeitgleich wird der Tupfer im Behälter arretiert. Ein Öffnen ist nur durch ein gegenseitiges Drehen der Siegelkappe möglich, wobei diese an einer Sollbruchstelle geteilt wird (Kontrollfunktion vor Beginn einer Untersuchung). Der untere Teil des Tupfers verbleibt im Behälter. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema