ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2009Fluoreszenzmikroskopie: Nachrüstsatz für Lichtmikroskope

TECHNIK

Fluoreszenzmikroskopie: Nachrüstsatz für Lichtmikroskope

Dtsch Arztebl 2009; 106(18): A-890

EB

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Mikroskop mit montiertem LED-Fluoreszenzilluminator. Foto: Hund
Mikroskop mit montiertem LED-Fluoreszenzilluminator. Foto: Hund
Im Handel ist ein Nachrüstsatz erhältlich, der normale Lichtmikroskope fit für die Fluoreszenzdiagnostik macht. Der „LED Auflicht-Fluorenszenzilluminator“ der Firma Helmut Hund GmbH wird zwischen Stativ und Binokulartubus gesetzt und ans Netz angeschlossen. Er passt auf alle aufrechten Mikroskope der Marken Hund und teilweise Will. Vier Typen beziehungsweise Färbemittelanpassungen sind erhältlich – zum Nachweis von Pilzen und Parasiten, für die Immunfluoreszenz und zur DNA-Färbung. Weitere sind optional möglich. Die Umrüstung erfolgt mit wenigen Handgriffen in Eigenregie.

Der Umstieg auf die sichere Fluoreszenzdiagnostik ist nicht allein deshalb kostengünstig, weil das bereits vorhandene Mikroskop genutzt wird. Auch die LEDs als Lichtquelle tragen dazu bei: Lampenhaus und Vorschaltgerät wie bei herkömmlichen Fluoreszenzilluminatoren entfallen. Zudem beträgt die Lebensdauer einer LED etwa 50 000 Stunden, und die benötigte elektrische Leistung ist deutlich niedriger.

Nicht zuletzt empfiehlt sich die Lösung für den mobilen Einsatz, um vor Ort Diagnosen zu stellen: Selbst kleinste Spuren leuchten unübersehbar auf, sodass falschnegative Befunde nahezu ausgeschlossen werden. EB
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