ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2009Medizintechnik: Branche bleibt optimistisch

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Medizintechnik: Branche bleibt optimistisch

EB

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LNSLNS Während vor allem in den zyklischen Industrien, wie etwa Chemie, Maschinenbau oder Automobilbau, die Gewinnprognosen für 2009 dramatisch schrumpfen, scheint die Medizintechnikbranche der Wirtschaftskrise zu trotzen. Positiv habe sich etwa die Fresenius AG zum vorläufigen Ergebnis 2008 geäußert, berichtete das Personalberatungsunternehmen Hitec, Bad Nauheim. Danach legten sowohl der Umsatz als auch der Gewinn um 13 Prozent im Jahr 2008 zu. Darüber hinaus prognostizierte man für 2009 eine Umsatz- und Ertragssteigerung von zehn Prozent. Bereits im Januar hatte der US-amerikanische Konzern Johnson & Johnson bekannt gegeben, dass man für 2009 eine Umsatzsteigerung von ein bis zwei Prozent auf 65 Milliarden Dollar sowie einen leichten Ergebnisrückgang in gleicher Höhe auf knapp 12,7 Milliarden US-Dollar erwartet. Stryker ließ verlauten, dass man für 2009 ebenfalls eine Umsatzsteigerung in Höhe von sechs bis neun Prozent sowie eine Gewinnsteigerung von mehr als zehn Prozent erwarte. Ebenfalls positive Zahlen meldete das medizinische Hochtechnologieunternehmen Carl-Zeiss-Meditec AG. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 konnte der Umsatz gegenüber des Vorjahres um 25 Prozent gesteigert werden.

Diese Meldungen ließen darauf schließen, dass die Unternehmen in der Medizintechnik optimistisch in die Zukunft blicken würden, sagte Hitec. Wie interessant die Medizintechnik andere Branchen einschätzen, verdeutliche auch eine Ankündigung des Halbleiterkonzerns Intel: Man wolle künftig verstärkt Prozessoren für die Medizintechnik entwickeln, da man dort noch enormes Wachstumspotenzial sehe, heißt es darin. EB
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