ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2009Deutscher Wetterdienst: Pollenflug auf einen Blick

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Deutscher Wetterdienst: Pollenflug auf einen Blick

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Service für Allergiker: Bis 2011 soll ein bundesweites Messnetz entstehen. Foto: dpa
Service für Allergiker: Bis 2011 soll ein bundesweites Messnetz entstehen. Foto: dpa
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Pollenflugzentrale des Deutschen Wetterdienstes in Freiburg eröffnet. Bis Ende 2011 soll ein bundesweites Messnetz von 15 automatischen Pollenmonitoren aufgebaut werden. Diese Geräte, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik Sankt Augustin und dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin Hannover entwickelt wurden, melden aktuelle Daten an die Zentrale in Freiburg.

Den Meteorologen steht die Auswertung stündlich mit allen relevanten Umweltdaten wie etwa Luftdruck, Temperatur und relativer Feuchte zur Verfügung. Damit wird ein detailliertes Bild der aktuellen lokalen Pollenbelastung in Deutschland möglich. Diese Beobachtungsdaten werden anschließend mit den Wettervorhersagen des Deutschen Wetterdienstes zur Pollenflugvorhersage weiterverarbeitet.

„Auf dieser Grundlage kann die Lebensqualität von zwölf Millionen Pollenallergikern in Deutschland entscheidend verbessert werden“, betonte Ministerin Schavan. So schnell und so umfassend könne weltweit nirgends sonst über das jeweilige Pollenaufkommen informiert werden. Allergiker könnten auf Basis dieser Information umgehend gezielte Maßnahmen gegen ihre allergischen Reaktionen ergreifen. EB
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