ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2009European Health Insurance Card Initiative für mehr Akzeptanz gestartet

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European Health Insurance Card Initiative für mehr Akzeptanz gestartet

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Foto: Keystone
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Die AOK Bayern und die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse wollen die Akzeptanz der Europäischen Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card – EHIC) verbessern. So sollen die nationalen Verbindungsstellen des europäischen Sozialrechts regelmäßig über die Praxisprobleme informiert werden, damit auf europäischer Ebene die Belange der Versicherten schnell und umfassend bekannt werden. Gedacht ist auch an eine Weiterentwicklung von elektronisch unterstützten Lesemöglichkeiten und eine verstärkte Information der Versicherten über ihre Rechte. Umfragen bei Versicherten in Bayern und Oberösterreich hatten ergeben, dass die EHIC in der Praxis oftmals nicht akzeptiert wird und die Versicherten widerrechtlich zur Kasse gebeten wurden. So mussten 7,5 Prozent der befragten bayerischen und 14,4 Prozent der oberösterreichischen Patienten während eines Aufenthalts in einem anderen europäischen Land ihre Krankenbehandlung trotz Vorlage einer gültigen Karte bar bezahlen.

Die Europäische Krankenversicherungskarte wurde 2004 eingeführt und kann in rund 30 europäischen Ländern benutzt werden. Sie ist der Ausweis für gesetzlich Krankenversicherte, die bei einem vorübergehenden Aufenthalt in einem anderen europäischen Land medizinische Hilfe benötigen. EB
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