ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2009Notfallmedizin: Grauzone
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Die in dem Artikel von Herrn Schubert angedeutete „Großzügigkeit“ der Lufthansa AG ist sehr differenziert zu betrachten. Auf meine wenige Monate alte schriftliche Anfrage nach Versicherer und Deckungssumme einer etwaigen Haftpflichtversicherung äußerte sich die Lufthansa ebenso wenig wie auf die Anfrage, ob die grobe Fahrlässigkeit abgedeckt ist oder die Fluggesellschaft dem helfenden Arzt problemlos die ihr bekannten Patienten-/Passagier-daten (Name, Anschrift etc.) aushändigt . . . Ob 5 000 Extrameilen über diese (gewollte) Grauzone hinwegtrösten, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Dr. med. Ulrich Schimkus, Wöhlertstraße 4, 10115 Berlin
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