ArchivDeutsches Ärzteblatt21/1997Hilko Weerda: Experimentierfreudiger Arzt und Künstler

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Hilko Weerda: Experimentierfreudiger Arzt und Künstler

EB

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LNSLNS "Die Medizin ist für mich der schönste Nebenberuf der Welt", sagt Prof. Dr. Dr. Hilko Weerda. Der Experte für plastische Chirurgie und Direktor der HNO-Klinik an der Medizinischen Universität in Lübeck ist zwar erfolgreich und gern Arzt, sein Berufswunsch ist und war es jedoch, Künstler zu sein.
Zunächst von deutschen Expressionisten inspiriert, entwickelte Weerda nach einem Italien-Aufenthalt in den 60er Jahren abstrakte Landschaften, Stilleben oder Porträts. Später widmete er sich der informellen Malerei; Jackson Pollock und der "kontrollierten Spontanität" galt sein besonderes Interesse. Bis heute ist Weerda in der Malerei experimentierfreudig geblieben und probiert ständig neue Materialien aus.
Weerda, durch das musische Elternhaus vorbelastet, malte bereits als Kind und wollte immer Künstler werden. Verstärkt wurde seine Neigung noch durch einen Kunstlehrer in der Schule, der Weerda für die Bildhauerei begeisterte. Nach dem Abitur besuchte Weerda dann die Kunstakademie in Nürnberg. Schon damals war er begeisterter Besucher von Ausstellungen. Schließlich entschloß sich Weerda dennoch, einen sogenannten soliden Beruf zu erlernen, und studierte Medizin. Die Kunst ließ ihn trotzdem nicht mehr los.
Eine Ausstellung mit zahlreichen Werken von Weerda ist bis Ende Juni im Haus der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (Schwachhauser Heerstraße 26/28, 28209 Bremen) zu sehen. EB
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