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LNSLNS Förderpreis für Schmerzforschung 1996 - verliehen von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS), Dotation: insgesamt 30 000 DM, gestiftet von der Firma Grünenthal GmbH, Aachen. Der erste Preis wurde Dr. med. Volker Limmroth, Neurologische Universitätsklinik Essen, zuerkannt. Der erste Preis ist mit 15 000 DM dotiert. Titel der preisgekrönten Arbeit: "Die Bedeutung vaskulärer GABAARezeptoren in der Pathophysiologie der Migräne und als Target in der Kopfschmerzbehandlung." Wie es in der Laudatio heißt, habe Limmroth gezeigt, daß GABAA-Rezeptoren die Freisetzung vasoaktiver Neuropeptide beeinflussen und somit die Bildung ebenso wie die Unterdrückung nozizeptiver Impulse aus intrakraniellen Strukturen regulieren können. Der zweite Preis ging an Dipl.-Psychologin Hanne Seemann, Abteilung Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg, an Dipl.Psychologin Mechthild Hartmann, Abteilung Innere Medizin II der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg, und an Dipl.-Psychologe Friedhelm Topp, Sektion Nephrologie der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg, in Anerkennung ihrer Arbeit "Die Schmerzanamnese als therapeutische Intervention". In der Laudatio heißt es, daß die Arbeitsgruppe erstmals nachgewiesen habe, "welche therapeutischen Wirkungen ein ausführliches Anamnesegespräch mit Tumorpatienten auf verschiedene Parameter des Schmerzgeschehens" habe.
"Zur prophylaktischen Behandlung der Migräne mit Akupunktur" lautete der Titel der Forschungsarbeit, die mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde. Die Preisträger sind: Dr. med. Thomas K. Weinschütz, Klinik für Neurologie der Universität Kiel, Privatdozent Dr. med. Thomas-Martin Wallasch, Abteilung Neurologie des ZaR Berlin, sowie Dr. rer. soc. Uwe Niederberger und Dr. rer. soc. Peter Kropp vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität Kiel.


Paul-Martini-Preis - verliehen von der Paul-Martini-Stiftung im Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA), Dotation: 30 000 DM, an Priv.-Doz. Dr. med. Hans-Uwe Simon, Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung in Davos. In der Laudatio heißt es, Simons Arbeiten eröffneten neue Perspektiven für die ursächliche Behandlung von Allergien und Asthma.


Preis Internationale Hochschulzusammenarbeit - gestiftet vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, an Professor Dr. Hans-Joachim Seitz, Institut für Physiologische Chemie des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf, Dotation: 12 500 DM. Mit der Vergabe des Preises an Professor Seitz werde dessen langjähriges Engagement für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Fakultäten der Universität Hamburg und der Universität Zagreb im Rahmen der 1969 zwischen beiden Universitäten geschlossenen Kooperationsvereinbarungen gewürdigt, heißt es in der Laudatio.


Dr.-Karl-Heyer-Preis - verliehen vom Förderverein Allergieforschung Mönchengladbach e.V. (Kuratorium Dr. Karl-Heyer-Preis), Dotation: 5 000 DM, an Prof. Dr. med. Lothar Jäger, Direktor des Instituts für klinische Immunologie an der Universität Jena, zur Auszeichnung seiner Verdienste um die theoretische und klinischallergologische Forschung, insbesondere in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Pathophysiologie des Asthma bronchiale, seine grundlegenden Untersuchungen in verschiedenen Bereichen der Immunologie, insbesondere zu Fragen der Diagnostik und Therapie von Insektengiftallergien.
Der Dr.-Karl-Heyer-Preis wird erneut für 1997 ausgeschrieben; Dotation: 5 000 DM. Bewerbungen (bis zum 30. August 1997) an Dr. med. Norbert Heyer, Am Spielberg 36, 41063 Mönchengladbach.

Rudolf Fritz Weiß-Preis 1996 - verliehen von der Gesellschaft für Phythotherapie e.V., gestiftet von der Firma Bionorica GmbH, überreicht anläßlich des zweiten Internationalen Kongresses für Phytomedizin in München. Der zweite Preis ging unter anderem an Dr. med. Sigrun Chrubasik, Abteilung für Klinische Pharmakologie, Zentrum der Pharmakologie (Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. med. Norbert Rietbrock) der Universität Frankfurt/Main. Preisgekrönt wurde die Arbeit der Frankfurter Wissenschaftlerin mit dem Titel "Evaluierung von Teufelskrallenwurzelextrakt (Harpagophytum procumbens)". (Vgl. auch DÄ 49/1996, Rubrik "Preise" im Varia-Teil.)


Ludolf-Brauer-Preis - verliehen anläßlich der 123. Tagung der Nordwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. in Hamburg, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. André Schneider (33), Medizinische Klinik des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf. Schneider wurde ausgezeichnet in Anerkennung seiner Arbeiten über die Rolle von Prostaglandin bei Entzündungsprozessen der Niere.

Dissertationspreis Lungenstiftung - verliehen von der Deutschen Lungenstiftung e.V. während des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie e.V., als Dissertationspreis, Dotation: 5 000 DM, an Dr. med. Leila J. Marques, Essen, für ihre Arbeit "Proinflammatorische Zytokine der Alveolarmakrophagen bei exogen allergischer Alveolitis im Vergleich zur Sarkoidose", und an Dr. med. Rainer G. Wiewrodt, Frankfurt, für seine Arbeit "Sensibilisierung gegenüber a-Amylase aus Aspergillus oryzae".


Werner-Heinrich-Hauss-Preis - verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Arteriosklerose-Forschung anläßlich der Jahrestagung des Heinrich-Fabri-Instituts Blaubeuren, gestiftet von der Firma Lichtwer Pharma GmbH, Berlin, Dotation: 10 000 DM, an Dr. rer. nat. Jens Pietzsch, Dresdner Institut für Klinische Stoffwechselforschung (Leitung: Prof. Dr. Markolf Hanefeld) in Anerkennung seiner Arbeit zum LipoproteinMetabolismus bei Patienten mit familiär defektem Apolipoprotein B.


Joseph-Kimmig-Förderpreis - in Anerkennung von Beiträgen zur Erforschung von Hauterkrankungen, an zwei junge Nachwuchswissenschaftlerinnen (Doktorandinnen), Dotation: insgesamt 2 500 DM, und zwar an Dr. med. Birte Müller (29), Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, in Anerkennung ihrer Arbeit über die Stimulierbarkeit des b-adrenergen Rezeptorsystems, und an Dr. med. Katharina Steinrücke (28), ebenfalls Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, in Anerkennung ihrer Arbeit über ein neuartiges Kokultursystem zwischen Epidermiszellen und Entzündungszellen. EB

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