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LNSLNSLNSLNS . . . Die neue Nr. 449 (Beobachtung und Betreuung eines Kranken über mehr als vier Stunden während der Aufwach- oder Erholungszeit nach ambulanter Operation) zum stolzen Preis von 102,60 DM (wofür wir nicht einmal die Kosten für die betreuende Krankenschwester decken können) darf nicht neben einer Untersuchung nach den Nummern 1 bis 8 abgerechnet werden. Das bedeutet bei uns als Anästhesisten folgendes:
Bekomme ich morgens einen Patienten mit akutem eingeklemmtem Meniskus vorgestellt, der noch am selben Tag arthroskopisch operiert werden muß, so kann ich den Patienten entweder präoperativ auf Narkosefähigkeit untersuchen oder, sofern er den Eingriff überlebt, hinterher vier Stunden überwachen. Als verantwortungsbewußter Anästhesist werde ich den Patienten natürlich präoperativ untersuchen (unentgeltlich), was mir aber nach der Berufsordnung eigentlich verboten ist.
Sicherlich haben auch Kollegen aus anderen Fachgebieten derlei Unsinn entdeckt. Man muß sich wirklich fragen, welche Spezialisten mit der Ausarbeitung der neuen GOÄ beauftragt waren.
Dr. med. Heribert Lindner, Bernd Grob, Schlüterstraße 5 A, 85057 Ingolstadt
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