ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2009Deutscher Zukunftspreis: Kein wissenschaftliches Fehlverhalten

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Deutscher Zukunftspreis: Kein wissenschaftliches Fehlverhalten

Siegmund-Schultze, Nicola

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LNSLNS Ein Ausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Vorwürfe gegen Prof. Dr. med. Axel Haverich von der Medizinischen Hochschule Hannover im Rahmen der Nominierung zum Deutschen Zukunftspreis 2008 geprüft. Nach der Nominierung des Teams aus Hannover hatten andere Forscher aus Deutschland mitgeteilt, bereits Vergleichbares erfunden zu haben und nicht erwähnt worden zu sein (siehe „Denominierung von Medizinern“, DÄ, Heft 46/2008). Der Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist nun zu dem Ergebnis gekommen, dass Haverich kein wissenschaftliches Fehlverhalten vorgeworfen werden könne.

„Wir freuen uns außerordentlich für Haverich und sein Team, dass sich nach einer eingehenden Untersuchung durch die DFG auch anhand gutachterlicher Stellungnahmen zur Patentsituation im Forschungsprojekt ,Mitwachsende Herzklappen zur Implantation im Kindesalter‘ die Vorwürfe als unbegründet erwiesen haben“, erklärte die Jury des Deutschen Zukunftspreises. Zwar könnten die gutachterlichen Stellungnahmen eine noch ausstehende Entscheidung des Patentamts nicht vorwegnehmen. Sie seien aber wichtige Eckpunkte in der Auseinandersetzung um eine Patentfrage, die zur Denominierung von Haverich und seines Teams im Auswahlverfahren für den Deutschen Zukunftspreis geführt habe. nsi
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