ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2009Marburger Bund: Tarifabschluss für DRK-Ärzte

BERUF

Marburger Bund: Tarifabschluss für DRK-Ärzte

Hillienhof, Arne

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LNSLNS Der Marburger Bund (MB) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Süd-West haben nach fast einjährigem Tarifstreit eine Einigung erzielt. „Rückwirkend zum Februar 2009 soll für gut 350 Ärztinnen und Ärzte an den zwölf Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland erstmals ein arztspezifischer Tarifvertrag gelten“, erklärt MB-Vorsitzender Rudolf Henke.

Damit entspricht die Vergütung an den DRK-Kliniken dem Tarifvertrag für Ärzte, der zurzeit an den rund 800 kommunalen Kliniken in der Bundesrepublik gilt. Die Gehälter der DRK-Ärzte lagen zuvor unter dem üblichen Tarifniveau der MB-Tarifverträge. Der Tarifabschluss auf der Höhe des TV-Ärzte/VkA verbessert nach Aussage der Ärztegewerkschaft damit auch die Situation der DRK-Kliniken.

„Die für die Flächenversorgung unverzichtbaren DRK-Krankenhäuser werden wieder wettbewerbsfähiger, denn nun sind sie dank des neuen Tarifniveaus für die Ärzte auf dem Arbeitsmarkt wieder attraktiv“, erläutert Henke. Der MB hofft deshalb, dass nach der Tarifeinigung die Abwanderung qualifizierter Ärzte aus den DRK-Kliniken nachlassen wird.

Über die Tarifeinigung müssen die DRK-Ärzte, die Landestarifkommission des Marburger Bundes und die DRK-Gremien noch bis zum 2. Juni abstimmen. hil
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