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LNSLNSLNSLNS Erste hausärztliche Leitlinie zum Thema Demenz – Bereits heute lebt in Deutschland etwa eine Million demenzkranker Menschen; nach Vorausberechnungen wird sich diese Zahl bis 2050 verdoppeln. Dabei liegt sowohl die primäre Versorgung als auch die Koordination von Therapie und Pflege in den Händen der Hausärzte. Die kontroverse Diskussion verschiedener Therapieoptionen und das Fehlen valider Langzeitdaten erschweren die Situation für den betreuenden Hausarzt zusätzlich.

Die Leitlinie „Demenz“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin gibt dem Hausarzt eine praxisnahe Orientierungshilfe. Darin wird ausführlich das diagnostische Vorgehen dargestellt mit besonderem Augenmerk auf die abwendbar gefährlichen Verläufe und praxisrelevante Besonderheiten wie Gesprächsführung, Aufklärung, Einwilligung oder Patientenverfügung. Im Therapieteil stellen die Autoren zunächst die allgemeinen Aspekte wie Betreuung oder Wohnraumgestaltung dar. Es folgt – mit den jeweiligen Evidenzstärken versehen – die Darstellung der verschiedenen nicht medikamentösen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten. Die Leitliniensets können über Omikron-Publishing (www.omikronverlag.de) bezogen werden. Sie beinhalten neben der Langfassung auch eine Kurzversion als Kitteltaschenkarte sowie Informationsblätter für Patienten. Weitere Informationen im Internet unter: www.degam.de/typo/index.php?id=247. EB
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