ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2009Ulrich Oesingmann: Kämpfer für die Freiberuflichkeit

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Ulrich Oesingmann: Kämpfer für die Freiberuflichkeit

Hibbeler, Birgit

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Ulrich Oesingmann Foto:BFB
Ulrich Oesingmann Foto:BFB
„Der Beruf des Arztes – ein freier Beruf heute und in Zukunft“, so lautete ein Schwerpunktthema des 112. Deutschen Ärztetages. Der Arzt müsse von den Weisungen nicht ärztlicher Dritter unabhängig sein, forderten die Delegierten. Sie kündigten an, die Therapiefreiheit zu verteidigen.

Einer, dessen Name für den Erhalt der Freiberuflichkeit steht, ist Dr. med. Ulrich Oesingmann (69), Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB). Für sein herausragendes Engagement zeichnete ihn der Hartmannbund mit der der Hartmann-Thieding-Medaille aus. Die Verleihung fand bei einer Feierstunde am Rande des Deutschen Ärztetages statt.

Mit seinem langjährigen Engagement in der Berufspolitik stehe Oesingmann wie kaum ein anderer für die Freiberuflichkeit, erklärte Prof. Dr. med. Kuno Winn in seiner Laudatio. „Dieser Einsatz ist besonders für Ärzte wichtiger denn je. Denn nie zuvor war deren freie Berufsausübung so gefährdet“, betonte der Vorsitzende des Hartmannbundes. Oesingmann setze sich mit seiner Arbeit so für eine der Kernforderungen des Hartmannbundes ein.

Oesingmann ist Facharzt für Allgemeinmedizin und engagiert sich viele Jahre in der ärztlichen Selbstverwaltung – unter anderem als Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Zum Präsidenten des BFB wurde er 1995 gewählt.

Mit der Hartmann-Thieding-Medaille ehrt der Hartmannbund Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Ärzteschaft erworben haben. Birgit Hibbeler
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