ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2009Siegfried Borelli: Ein Leben für die Dermatologie und Allergologie

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Siegfried Borelli: Ein Leben für die Dermatologie und Allergologie

Dtsch Arztebl 2009; 106(23): A-1203 / B-1031 / C-1003

Hibbeler, Birgit

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Siegfried Borelli Foto:Archiv
Siegfried Borelli Foto:Archiv
Prof. Dr. med. Dr. phil. Siegfried Borelli, früherer Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität (TU) München, ist am 2. Juni 85 Jahre alt geworden. Der emeritierte Ordinarius der TU leitete viele Jahre die Klinik für Dermatologie und Allergie Davos – Alexanderhausklinik.

In Berlin geboren, studierte Borelli zunächst in Berlin, dann in Prag und Hamburg. 1948 wurde er zum Dr. med. promoviert, und nachdem er sein Diplom als Psychologe erworben hatte, auch zum Dr. phil. Seine Facharztweiterbildung absolvierte er in Hamburg und München. Besonders widmete sich Borelli der Berufsdermatologie, einem bis dahin wenig beachteten Gebiet, und habilitierte sich über die Entwicklung von Kontaktekzemen im Frisörberuf.

Das wissenschaftliche Werk von Borelli umfasst circa 500 Publikationen in Fachzeitschriften, Büchern, Handbüchern sowie das sieben Bände und 16 000 Seiten umfassende Nachschlagewerk „Krankheiten der Haut und Schleimhaut durch Kontakte in Beruf und Umwelt“, das er bis heute als „Noxenkatalog-Datenbank, Krankheiten des gesamten Menschen durch Kontakte“ fortführt.

Neben seiner wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeit engagierte sich Borelli auch in der Berufspolitik. Viele Jahre war er Delegierter des Bayerischen und des Deutschen Ärztetages und in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Noch immer engagiert sich Borelli im Ärztlichen Kreis- und Bezirksverband München und im Vorstand des Bezirksvereins des Hartmannbundes. Birgit Hibbeler
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