ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2009Kongress „Perspektiven und Karriere“: Große Nachfrage unter Studierenden

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Kongress „Perspektiven und Karriere“: Große Nachfrage unter Studierenden

Richter-Kuhlmann, Eva

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Foto: Cordula Kropke
Foto: Cordula Kropke
Der Informationsbedarf von Medizinstudierenden zu ihren Zukunftschancen als Arzt oder Ärztin in Deutschland ist unvermindert hoch. Mehr als 300 Nachwuchsmediziner nahmen Mitte Mai am Kongress „Perspektiven und Karriere“ des Deutschen Ärzteblattes und des Deutschen Ärzte-Verlages in Hamburg teil.

„Sie haben einen sehr schönen Beruf mit ausgezeichneten Aussichten gewählt“, begrüßte der Vizepräsident der Ärztekammer Hamburg, Klaus Schäfer, die Studierenden. Besonders die Allgemeinmedizin benötige dringend Nachwuchs und sei ein bislang unterschätztes Fachgebiet, betonte der Hausarzt. Aber auch die Krankenhäuser böten viele interessante Perspektiven, erklärten Dr. Alexander Kirstein, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Eppendorf, Hamburg, sowie Dr. Heinzpeter Moecke, Leiter Medizin und Forschung der Asklepios- Kliniken Hamburg.

In der Tat haben sich bereits viele Krankenhäuser auf den Ärztemangel eingestellt und werben mit strukturierten Weiterbildungsverträgen, flachen Hierarchien und Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Dies wurde auf der begleitenden Job- und Karrierebörse deutlich, auf der sich viele Kliniken und Krankenhäuser der Region Hamburg als zukunftsorientierte Arbeitgeber anboten. Den jüngsten Kongress organisierte der Deutsche Ärzte-Verlag zum ersten Mal als Regionalkongress, um den Nachwuchsmedizinern einen umfassenden Überblick über den regionalen Arbeitsmarkt zu bieten. Weitere Regionalkongresse im Süden und in der Mitte Deutschlands sollen im kommenden Jahr folgen. Der nächste bundesweite Kongress wird am 23. und 24. Oktober in Berlin stattfinden. ER
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