ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2009Herz-Kreislauf-Stillstand – Wer reanimiert und wie wird trainiert? Ergebnisse einer Umfrage in deutschsprachigen Krankenhäusern: Schlusswort
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LNSLNS Um die nach wie vor schlechte Überlebensrate nach einer Reanimation im Krankenhaus zu verbessern, erscheint die Implementierung eines repetitiven Reanimationstrainings in die Weiterbildung aller Ärzte durch ein standardisiertes Programm und durch speziell weitergebildete Trainer sinnvoll. Im Rahmen der von uns durchgeführten Umfrage konnten wir zeigen, dass die Mehrzahl der teilnehmenden Kliniken ein Notfallteam vorhält und ein insgesamt mehr oder minder regelmäßiges Reanimationstraining der ärztlichen Mitarbeiter organisiert. Eine Rücklaufrate von 38 Prozent einer verblindeten, per Post versendeten Umfrage erscheint dabei durchaus akzeptabel. Natürlich ist damit zu rechnen, dass die Rückläufer zu großen Teilen aus den Häusern stammen, in denen bereits ein solches Training etabliert ist. Umso wichtiger erscheint uns ebenso wie Herrn Dr. Sachse die Betonung des Stellenwertes eines solchen konsequenten Trainingskonzeptes, welches zweifelsohne auch für kleinere Krankenhäuser gelten muss. Die von ihm beschriebene Praxis sollte für das ärztliche Personal verpflichtend eingeführt werden und nicht besonders hervorgehoben werden müssen. Auf diesem Weg würden auch Grundkonzepte des „Basic Life Support“ wie die erwähnte Abfolge zwischen thorakaler Kompression und Beatmung möglicherweise schneller in der klinischen Praxis verwirklicht werden.
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0423b


Dr. med. Sylvia Siebig
Universitätsklinikum Regensburg
Klinik für Innere Medizin I
Franz Josef Strauss Allee 11
93042 Regensburg
E-Mail: Sylvia.Siebig@klinik.uni-regensburg.de

Interessenkonflikt
Die Autoren beider Diskussionsbeiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.
1.
Siebig S, Kues S, Klebl F, Brünnler T, Rockmann F, Schölmerich J, Langgartner J: Cardiac Arrest: Composition of Resuscitation Teams and Training Techniques—Results of a Hospital Survey in German-Speaking Countries. [Herz-Kreislauf-Stillstand: Wer reanimiert und wie wird trainiert? – Ergebnisse einer Umfrage in deutschsprachigen Krankenhäusern.] Dtsch Arztebl Int 2009; 106(5): 65–70 VOLLTEXT
1. Siebig S, Kues S, Klebl F, Brünnler T, Rockmann F, Schölmerich J, Langgartner J: Cardiac Arrest: Composition of Resuscitation Teams and Training Techniques—Results of a Hospital Survey in German-Speaking Countries. [Herz-Kreislauf-Stillstand: Wer reanimiert und wie wird trainiert? – Ergebnisse einer Umfrage in deutschsprachigen Krankenhäusern.] Dtsch Arztebl Int 2009; 106(5): 65–70 VOLLTEXT

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