ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2009GEK-Report: Arzneimittelausgaben steigen erneut

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GEK-Report: Arzneimittelausgaben steigen erneut

Hillienhof, Arne

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Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) gab 2008 je Versicherten rund neun Prozent mehr für Medikamente aus als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis des GEK-Arzneimittelreports. Angesichts dieser Entwicklung forderte Rolf-Ulrich Schlenker, GEK-Vorstandsvorsitzender, eine Reform des Arzneimittelsektors.

„Wir brauchen weniger Steuerungsinstrumente und neue Steuermänner“, betonte er und befürwortete den Vorschlag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Dieser sieht vor, dass Ärzte künftig einen Wirkstoff verordnen und Apotheker dazu das wirtschaftlichste Arzneimittel heraussuchen.

Die Arzneimittelausgaben der GEK stiegen im vergangenen Jahr von 421 auf 487 Millionen Euro. Der Report identifiziert unter anderem die „Biologicals“ als einen wesentlichen Kostentreiber. hil

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