ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2009Benzodiazepine: Leichtes Spiel
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Psychische Störungen bedingt durch Arbeit, durch partnerschaftliche und familiäre Probleme dürfen nach den Psychotherapierichtlinien nicht zulasten der Krankenkassen von Psychotherapeuten behandelt werden. Die Lobby der Pharmaindustrie hat so leichtes Spiel, Ärzte zur Verordnung von Antidepressiva zu drängen. Was bleibt anderes als Flucht in Medikamente und eventuell Drogen? Es gibt aber keinen Beweis, dass Medikamente besser wirken als Psychotherapie, im Gegenteil. Unser Gesundheitssystem ist bei der Behandlung psychischer Störungen grottenschlecht. Wir zahlen alle durch Zunahme der Ausgaben der Krankenkassen für die Behandlung psychischer Störungen. Und wo bleibt der grundgesetzlich geforderte besondere Schutz der Familie?
Gerhard Leinz, Harmsstraße 76, 24114 Kiel
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