ArchivDeutsches Ärzteblatt26/20093 Fragen an … Dr. med. Hans-Jörg Vieregge, Pneumologe im Franziskuscarré Münster

THEMEN DER ZEIT

3 Fragen an … Dr. med. Hans-Jörg Vieregge, Pneumologe im Franziskuscarré Münster

Flintrop, Jens

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Dr. med. Hans-Jörg Vieregge, Pneumologe im Franziskuscarré Münster
Dr. med. Hans-Jörg Vieregge, Pneumologe im Franziskuscarré Münster
Wie kam es dazu, dass Sie und Ihre Partner hier im Franziskuscarré Ihre Praxis eröffneten?
Vieregge: Das St.-Franziskus-Hospital hat uns im Rahmen der Planung gefragt, ob wir mit in dieses Fachärztehaus einziehen wollten. Wir waren der natürliche Partner, weil wir vor acht Jahren ein Schlaflabor hier im Haus installiert hatten. Außerdem waren wir auch als Konsiliarärzte mit dem Hospital verbunden. Wir haben weiterhin ein gutes und kollegiales Verhältnis zu unseren haus- und fachärztlichen Kollegen.

In welcher Beziehung steht Ihre Praxis zum St.-Franziskus-Hospital?
Vieregge: Wir haben hier eine eigenständige Position, das heißt, wir agieren weiterhin selbstständig und sind primär Mieter des Hospitals. Ein Anhängsel des Krankenhauses wollten wir auch nie werden. Die Praxis ist ein gleichberechtigter Partner des Krankenhauses. Beide Seiten profitieren voneinander.

Inwiefern?
Vieregge: Wir selbstständigen Ärztinnen und Ärzte profitieren davon, dass wir keine Radiologie oder Endoskopie vorhalten müssen. Das reduziert die Fixkosten. Für die Nutzung der technischen Geräte zahlen wir eine Gebühr, die Befundung und Abrechnung der Leistungen erfolgt aber über uns. Das St.-Franziskus-Hospital wiederum hat mit unserem Einzug sein Leistungsspektrum ausweiten können. Bisher war die Pneumologie nur mit einem Oberarzt im Krankenhaus vertreten. Fragen: Jens Flintrop
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote