ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2009Priorisierung: Schweden kein Vorbild
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Bei der Beschreibung des „Steuerungsinstruments unter Führung der Ärzteschaft“ wird nicht erwähnt, dass ein Patient mit fortgeschrittenem Mammakarzinom in Schweden oft monatelang auf einen Termin beim Onkologen warten muss, dabei anfänglich meist telefonisch von einer Krankenschwester beurteilt wird, und die Ergebnisse allenfalls nach weiteren Monaten erfährt. Priorisierung bedeutet im praktischen Leben oft, dass bei gleichem Krankheitsbild der 45-Jährige dem 65-Jährigen vorgezogen wird. Rechtliche Schritte bei vermuteten ärztlichen Kunstfehlern sind meist auch deshalb nicht zu erwarten, weil der schwedische Patient in diesem Fall nicht wie bei uns klagt, sondern stillschweigend akzeptiert. Vom schwedischen Vorbild lernen?
Dr. med. Klaus-P. Kamann, Coppistraße 51, 04157 Leipzig
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