ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2009Jörg-Dietrich Hoppe: Weiter an der Spitze der nordrheinischen Ärzte

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Jörg-Dietrich Hoppe: Weiter an der Spitze der nordrheinischen Ärzte

Stüwe, Heinz

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Jörg-Dietrich Hoppe Foto: ÄkNo/Altengarten
Jörg-Dietrich Hoppe Foto: ÄkNo/Altengarten
Sogar der Gegenkandidat bekundete dem Präsidenten ausdrücklich Respekt. Und als Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jörg-Dietrich Hoppe für fünf weitere Jahre zum Präsidenten der Ärztekammer Nordrhein wiedergewählt war, erhoben sich die Delegierten, um zu applaudieren.

Trotz klarer Mehrheiten war Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft, gegen Hoppe angetreten. Seine Fraktion ist mit 14 von 121 Sitzen die kleinste in der Kammerversammlung. Aber in seinem nordrheinischen Stammland wollte der Allgemeinarzt Grauduszus, der sich als Wortführer der Opposition gegen die Politik der ärztlichen Körperschaften sieht, wohl Flagge zeigen. Er erhielt 41, Hoppe 69 Stimmen. Grauduszus ist nun Beisitzer im nordrheinischen Kammervorstand, in dem traditionell alle Fraktionen vertreten sind. Neuer Vizepräsident wurde Bernd Zimmer (53), Allgemeinarzt in Wuppertal.

Der 68 Jahre alte Hoppe ist die Integrationsfigur der deutschen Ärzteschaft. Er mahnte: Wenn Ärztinnen und Ärzte nicht nur die vorhandenen Zustände beklagen, sondern die Politik in ihrem Sinne beeinflussen wollten, müssten sie geschlossen auftreten. 24 Jahre lang war Hoppe Chefarzt des Instituts für Pathologie des Krankenhauses Düren, seit 2006 ist er als niedergelassener Pathologe in einer Praxisgemeinschaft an dieser Klinik tätig. Schon 16 Jahre steht Hoppe an der Spitze der mit mehr als 50 000 Mitgliedern bundesweit drittgrößten Ärztekammer, seit 1999 ist er gleichzeitig Präsident der Bundes­ärzte­kammer. Dort ist er bis 2011 gewählt. Heinz Stüwe
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