ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2009Pflegequalität: Heime und ambulante Dienste bekommen Schulnoten

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Pflegequalität: Heime und ambulante Dienste bekommen Schulnoten

Dtsch Arztebl 2009; 106(28-29): A-1436 / B-1224 / C-1192

afp

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Gutes oder schlechtes Heim? Die Noten sollen künftig bei der Auswahl helfen. Foto: ddp
Gutes oder schlechtes Heim? Die Noten sollen künftig bei der Auswahl helfen. Foto: ddp
Pflegeheime und ambulante Pflegedienste erhalten ab sofort Schulnoten. Spitzenvertreter der Kassen und ihrer Medizinischen Dienste gaben Ende Juni den Startschuss für die neuen Pflegenoten, die für mehr Transparenz in der Pflegequalität sorgen sollen. Damit können die Medizinischen Dienste der Kran­ken­ver­siche­rung mit den ersten Prüfungen beginnen, auf deren Basis die gut 11 000 Heime und 11 500 ambulanten Dienste künftig benotet werden. Das Bewertungssystem war allerdings bereits im Vorfeld bei Experten auf Kritik gestoßen (dazu DÄ „Pflege-TÜV in der Kritik“ in Heft 23/2009).

Mit der Benotung werde es erstmals vergleichbare Ergebnisse aller Pflegeheime in Deutschland geben, erklärte der Vorstand des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband), Klaus-Dieter Voß.

Veröffentlicht werden 82 Einzelbewertungen, vier Bereichsnoten und eine Gesamtnote. Diese sollen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bei der Auswahl einer Pflegeeinrichtung helfen. Bis Ende 2010 sollen bundesweit alle Heime und Pflegedienste einmal geprüft sein. „So viel Transparenz wie jetzt entsteht, gab es in diesem Bereich noch nie“, unterstrich Voß. afp
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