ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2009Kinderpornografie: Präventionsprojekt an der Charité gestartet

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Kinderpornografie: Präventionsprojekt an der Charité gestartet

Rabbata, Samir

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LNSLNS Das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin startet ein neues Projekt zur präventiven Behandlung von Kinderpornografienutzern. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und richtet sich gezielt an Männer, die den Wunsch verspüren, kinderpornografisches Material zu nutzen oder dies bereits tun.

Das Programm bietet den Problembewussten unter diesen Männern kostenlos und schweigepflichtgeschützt eine diagnostische Einordnung ihres Problems und therapeutische Unterstützung an.

„Kinderpornografie ist eine Herausforderung für die Gesellschaft, der wir mit einem präventiven Therapieprogramm begegnen wollen. Um sexuellen Missbrauch von Kindern durch Kinderpornografie zu verringern, machen wir den Konsumenten von Kinderpornografie ein konkretes Hilfsangebot“, sagte Institutsdirektor Prof. Dr. med. Klaus M. Beier bei der Vorstellung des Programms. Mithilfe einer Medienkampagne sollen betroffene Männer auf das Therapieangebot an der Charité aufmerksam gemacht werden. Ein Fernseh- und Kinospot richtet sich sowohl an Betroffene als auch an deren Angehörige und die breite Öffentlichkeit.

Das Institut verfügt bereits über ein Behandlungsangebot für Männer mit pädophiler Neigung. SR
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