ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1997Sozialsystem: Verquere Denkprozesse

SPEKTRUM: Leserbriefe

Sozialsystem: Verquere Denkprozesse

Reichelt, Fritz

Zu dem "Seite eins"-Beitrag "Solidarität" von Prof. Dr. med. Horst Bourmer in Heft 17/1997
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LNSLNS Weg mit dem 13. Monatsgehalt für Beamte und Angestellte, fordert Prof. Bourmer. Solidarität mit Millionen Arbeitslosen und Armen! Er scheint nicht zu wissen, daß Millionen von öffentlich Bediensteten im einfachen und mittleren Dienst gar nicht weit vom Sozialhilfeniveau entfernt sind. Und die "Besserverdienenden"? Auch die bekommen keineswegs "Gehälter wie in der freien Wirtschaft". Jahrzehntelang haben sich viele in Praxis, Klinik und Wirtschaft ihre Nasen vergoldet. Es sei ihnen gegönnt - pecunia non olet -. Wer in den öffentlichen Gesundheitsdienst mit Staatsgehalt eintrat, wurde als armer Irrer belächelt. Derzeit läuft die Wirtschaft nicht mehr so gut, und plötzlich mutieren die armen Irren zu beati possidentes. Dreisterweise haben sie ja sichere Arbeitsplätze. Diese verqueren Denkprozesse scheinen quasi naturgesetzlich zu sein . . .
Fritz Reichelt, Kellerstraße 7, 88481 Balzheim
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