ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2009Krankenkassen: Kein Wunder
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. . . Mich wundert es nicht, dass der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kürzlich mitgeteilt hat, dass sich weniger als 0,2 Prozent aller Versicherten für die Kostenerstattung entschieden haben . . . Viele GKV-Versicherte würden die Kostenerstattung wählen, wenn ihnen nicht von den Sachbearbeitern abgeraten werden würde, mit der Begründung, dass sie auf Kosten sitzen bleiben; nicht zuletzt auch wegen der Bearbeitungsgebühr durch die GKV selbst. Eine Kostenerstattung böte doch für alle Beteiligten die Transparenz schlechthin, der Patient sieht, was gemacht wurde und kann bestätigen, ob auch wirklich die aufgeführten Leistungen erbracht wurden; und er kennt den Preis der entsprechenden Leistung.

Transparenz wird von den gesetzlichen Krankenkassen immer nur von den Ärzten verlangt, aber nicht von der GKV.

Kostenerstattung wäre das ideale Instrument, ein Kostenbewusstsein zu erzielen sowie die ärztlichen Tätigkeiten für alle nachvollziehbar darzulegen, damit könnte den GKV-Versicherten auch vor Augen geführt werden, was die Behandlung wirklich kostet . . . Warum geschieht das nicht? Wer hat denn nun was zu verbergen? Die Ärzteschaft, insbesondere die Fachärzteschaft wünscht sich eine direkte Kostenerstattung schon seit Jahren . . .
Dr. med. Stefan Heidt, Graflinger Straße 19, 94469 Deggendorf
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