ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2009Doping: Keine eindeutige Stellungnahme
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Die Haltung der Verbände lässt in Bezug auf Anti-Doping eine eindeutige Stellungnahme vermissen. Es wäre hilfreich, wenn auch die internationalen Gremien eine klare und unmissverständliche Haltung nach außen transportierten. Eine eigene Lex-Fußball bei Kontrollen ist ebenso wenig hilfreich wie die Aussage, in der Sportart Handball gäbe es kein relevantes Doping. Mittelfristig schadet sich der Sport auf allen Ebenen nur selbst, ein Unrechtsbewusstsein fehlt völlig. Die Länder, in denen es ein wirksames Kontrollsystem gibt, geraten bei den Medaillenvergaben zwangsweise ins Hintertreffen. Die internationale Leichtathletik WM 2009 in Berlin dürfen wir auch in diesem Hinblick mit Spannung erwarten.
Dr. Jens Brüntrup, Orthopädische Abteilung, Klinikum Bielefeld, Teutoburger Straße 50, 33604 Bielefeld
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