ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2009Patientenumfrage: TV und Arzt bevorzugte Informationsquellen

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Patientenumfrage: TV und Arzt bevorzugte Informationsquellen

Dtsch Arztebl 2009; 106(28-29): A-1465 / B-1249 / C-1217

Tentrup, Maria

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LNSLNS Fernsehen und Arzt sind für die Deutschen die wichtigsten Informationsquellen, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts mindline, Berlin, zu der 1 001 deutschsprachige Personen im Mai 2009 telefonisch befragt wurden. Neben TV (66 Prozent) und Arzt (64 Prozent) sind es vor allem die Kundenzeitschriften der Apotheken und Krankenkassen, die dem Patienten Tipps zum Thema Gesundheit liefern: 56 beziehungsweise 50 Prozent aller Befragten beziehen aus diesen Medien ihre Informationen. In Zeitungen und Zeitschriften holt sich jeder Zweite gesundheitlichen Rat.

Das Internet stellt besonders für Jüngere eine beliebte Möglichkeit dar, sich zu informieren: 53 Prozent der unter 30-Jährigen begeben sich hier auf die Suche nach Wissenswertem. Ältere hingegen bevorzugen Kundenzeitschriften von Apotheken und Krankenkassen. Bemerkenswert dabei: GKV-Versicherte nutzen die Zeitschrift ihrer Krankenkasse häufiger als PKV-Versicherte (54 Prozent gegenüber 43 Prozent). Das gilt auch für Informationsmaterial und Broschüren der Kassen: Dieses Angebot nutzen 56 Prozent der gesetzlich Versicherten und 41 Prozent der privat Versicherten.

Der Rat von Familie, Partner und Freunden ist jedem Zweiten wichtig, jeder Dritte verlässt sich auf die persönliche Beratung durch die Krankenkasse. Hierbei machen die gesetzlich Versicherten häufiger Gebrauch von den Beratungsangeboten als privat Versicherte. (Internet: www.mindline-media.de/downloads/Charts_Infoquellen_Gesundheit.pdf) mt
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