ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2009Pathologie: Gewebescanner
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System zum Scannen von Gewebe und pathologischen Schnitten mit hoher optischer Auflösung Foto: FIT
System zum Scannen von Gewebe und pathologischen Schnitten mit hoher optischer Auflösung Foto: FIT
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT (www.fit.fraunhofer.de) hat ein Komplettsystem für das Scannen von Gewebe und pathologischen Schnitten vorgestellt. Ähnlich dem Laserscanning-Mikroskop liefert „TopoScan“ hohe optische Auflösungen und ermöglicht im Gegensatz zu herkömmlichen Laserscanning-Mikroskopen auch hochpräzise Einzelmolekülmessungen innerhalb der Zelle. Das Gerät gibt es in einer automatisierten Lösung, die das Proben- und auch das Liquidhandling automatisch durchführen kann. Das heißt, die Probenkammer wird geladen, und die Proben werden automatisiert abgearbeitet.

Ein weiteres wichtiges Feature des Systems ist neben der Einzelmolekülfähigkeit auch die lernfähige Software, die vom Nutzer an dessen Bedürfnisse angepasst werden kann. Das Gerät scannt die Oberfläche von Gewebeschnitten in einer Genauigkeit von wenigen Nanometern mit einem Laser ab. Der Laser kann zusätzlich Fluoreszenz-Ereignisse auslösen, die vertiefte Informationen über Morphologie und Struktur der vorliegenden Probe (Toponomie, deshalb der Name „TopoScan“) geben. Das reflektierte Licht wird zu Bildern der Probe zusammengesetzt. Diese Bilder können über die lernfähige Software besser als mit herkömmlichen Werkzeugen analysiert werden. EB
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