ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2009Ethikbeirat: Positive Zwischenbilanz
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LNSLNS Zum Ende der Legislaturperiode hat der Ethikbeirat des Bundestags eine positive Zwischenbilanz seiner Arbeit gezogen und den Bundestag aufgefordert, sich nach der Wahl zügig auf die Einsetzung eines Nachfolgegremiums zu verständigen. „Die Arbeit des Ethikbeirats bietet eine gute Grundlage für die Beteiligung des Parlaments an der Ethikdebatte in Deutschland“, betonte der Vorsitzende des Beirats, René Röspel (SPD), anlässlich der Übergabe des ersten Tätigkeitsberichts des Gremiums an Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse.

Zentrale Aufgabe des parlamentarischen Ethikbeirats sei es, die Debatten des Deutschen Ethikrates zu begleiten und zu unterstützen, erklärte Röspel. Hierbei habe der Beirat Themenfelder wie Synthetische Biologie, Chimären- und Hybridbildung sowie Nanotechnologie aufgegriffen. Aus dem Parlament heraus könnten Impulse für die Erarbeitung von Stellungnahmen und Empfehlungen durch den Deutschen Ethikrat gesetzt werden. Der Ethikbeirat wolle jedoch nicht als „Gegengremium“ zum Ethikrat fungieren, erklärte der SPD-Politiker. ER
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