ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2009Ulla Schmidt: Pauschalargumente
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
. . . Die Ausführungen der Ministerin sind leider nichts anderes als diffuse rechtfertigende Pauschalargumente. Die Realität nimmt sie offenbar nicht wahr:
– Drehtürmedizin infolge DRG
– Privatwirtschaftliche Förderung der Durchführung lukrativer Eingriffe: Rosinenpickermedizin!
– Patienten beklagen sich, zwar behandelt zu werden, aber keinen Arzt mehr zu sehen
– Patienten, die ihren Tablettenplan wegen der ständig wechselnden Packungen nicht mehr verstehen, inklusive bis zu bedrohlichen Verwechslungen. Folge unsinniger Bürokratiepolitik
– Groteske Honorarminderung zumindest in Süddeutschland für die tagtägliche normale Patientenversorgung (minus 30 bis minus 45 Prozent, eindeutig belegbar in meinem Fachgebiet)
– Akupunkturen werden unbegrenzt bezahlt, kardiologische Patientenversorgung, wie oben genannt, heruntergeregelt
– Die in ihrer Ausbildung engagierten Haus- wie Fachärzte werden abgestraft, jene, die eher „auf lau“ gemacht haben hingegen gefördert.
Eine Bilanz, die sich nicht wirklich sehen lassen kann. Diese Missstände werden auch von Ärzten gesehen und festgestellt, die nicht nach Neuseeland auswandern!
Es wäre wirklich ein Gewinn, wenn Gesundheitspolitik in leitender Stellung von jemandem betrieben würde, der von Gesundheit und Krankheit etwas versteht . . .
Dr. med. Ralf Eisenhut, Anheggerstraße 4 B, 88131 Lindau
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige